Wirkstoffe6 Min. LesezeitVon Marco Buchegger
Kupferpeptide Wirkung: was sie in der Haut tatsächlich auslösen
Kupferpeptide gelten als das verträglichste Anti-Aging-Signal der Dermatologie. Was sie in der Dermis auslösen — und in welchem Zeitraum.

Kupferpeptide sind kurze Aminosäureketten, die Kupfer-Ionen binden und gezielt in die Dermis transportieren. Das bekannteste ist GHK-Cu, ein Tripeptid, das natürlich im Blutplasma vorkommt.
Die vier belegten Wirkungen
- Kollagen- und Elastinsynthese: Fibroblasten werden aktiviert, die Dermis wird dichter.
- Abbau-Bremse: Matrix-Metalloproteinasen werden herunterreguliert.
- Barriere: mehr körpereigene Hyaluronsäure und Glykosaminoglykane.
- Antioxidativ: Neutralisierung freier Radikale nach UV- und Umweltstress.
Wie schnell wirken Kupferpeptide?
Tag 1 bis 14: gleichmässigere Textur und mehr Feuchtigkeitsbindung. Woche 4 bis 8: sichtbar mehr Elastizität. Ab Woche 8: struktureller Umbau, also flachere Falten statt nur besserer Oberfläche.
Richtige Anwendung
Zwei bis drei Tropfen abends auf die gereinigte Haut einmassieren. Hochdosiertes Vitamin C zeitlich trennen. Mehr zum Wirkmechanismus im LIORA GHK-Cu Korean Gold Serum.
GHK-Cu Serum ansehenHäufige Fragen
- Was machen Kupferpeptide mit der Haut?
- Sie transportieren Kupfer-Ionen in die Dermis, aktivieren Fibroblasten für Kollagen I und III und bremsen gleichzeitig die Enzyme, die Kollagen abbauen.
- Wie lange dauert es, bis Kupferpeptide wirken?
- Textur und Feuchtigkeit verbessern sich meist innerhalb von 14 Tagen. Strukturelle Effekte auf die Faltentiefe brauchen 8 bis 12 Wochen konsequente Anwendung.
- Sind Kupferpeptide besser verträglich als Retinol?
- In der Regel ja. Kupferpeptide verursachen keine Retinisierung, kein Schuppen und keine Lichtempfindlichkeit und eignen sich auch für empfindliche Haut.
Themen
- Kupferpeptide
- GHK-Cu
- Kollagen
- Anti-Aging