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Wirkstoff-Pillar

GHK-Cu: Kupfer-Tripeptid-1 von der Studie bis zur Anwendung

GHK-Cu ist ein körpereigenes Tripeptid aus Glycin, Histidin und Lysin, das ein Kupfer-Ion trägt. Es ist der am intensivsten untersuchte Reparatur-Wirkstoff der Peptid-Kosmetik — und diese Seite ist der Einstieg in alles, was dazu bei LIORA steht.

GHK-Cu: Kupfer-Tripeptid-1 von der Studie bis zur Anwendung

Was GHK-Cu ist

Die Abkürzung steht für die Aminosäurefolge Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin, komplexiert mit Kupfer(II). Der Körper bildet das Peptid selbst; seine Konzentration im Blutplasma sinkt mit dem Alter deutlich. Topisch aufgetragen ist es klein genug, um in die oberen Hautschichten zu gelangen, und bringt das Kupfer-Ion als Cofaktor gleich mit.

Was GHK-Cu in der Haut auslöst

  • Aktivierung von Fibroblasten, die Kollagen I und III sowie Elastin bilden
  • Herunterregulierung der Matrix-Metalloproteinasen, die bestehendes Kollagen abbauen
  • Unterstützung der Glykosaminoglykan-Synthese — die Haut hält mehr Wasser
  • Antioxidative Wirkung über kupferabhängige Enzyme

Was die Studienlage hergibt — und was nicht

GHK-Cu ist gut dokumentiert in Zell- und Gewebemodellen sowie in Wundheilungsforschung. Für Kosmetik heisst das: die Mechanismen sind belegt, die Effektgrösse auf einer gesunden, gealterten Gesichtshaut hängt von Konzentration, Formulierung und Anwendungsdauer ab. Wer dir eine exakte Faltentiefe-Zahl für deine Haut verspricht, verkauft dir eine Rechnung, keine Studie.

Dosierung und Anwendung

Abends 2–3 Tropfen auf die gereinigte Haut, sanft einmassieren. Täglich ist unproblematisch — GHK-Cu exfoliert nicht und baut keine Toleranz auf. Erste Veränderungen an Textur und Glow zeigen sich typischerweise um Tag 14, der strukturelle Umbau braucht ab Woche 8 Zeit.

Womit du GHK-Cu nicht kombinierst

  • Hochdosiertes Vitamin C im selben Schritt — das Redox-Paar destabilisiert den Kupfer-Komplex
  • Starke Säuren (AHA/BHA) direkt davor, weil der pH-Wert kippt
  • Retinol im selben Auftrag; besser im Wechsel an unterschiedlichen Abenden

Sicherheit

Topisches GHK-Cu gilt als gut verträglich und reizt in kosmetischen Konzentrationen normalerweise nicht. Bei Kupferallergie, Morbus Wilson oder in Schwangerschaft und Stillzeit gilt wie bei jedem Wirkstoff: vorher ärztlich abklären.

Alles in einer Formel

EDNF25070922 vereint GHK-Cu, Bio-Microneedling, den 5-fach Peptid-Komplex und 24K Gold in einem Serum.

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Häufige Fragen

Was ist GHK-Cu?
Ein körpereigenes Tripeptid (Glycin-Histidin-Lysin) mit einem gebundenen Kupfer-Ion. Es signalisiert der Haut, Kollagen und Elastin neu aufzubauen.
Was macht GHK-Cu in der Haut?
Es aktiviert Fibroblasten für Kollagen I und III, bremst kollagenabbauende Enzyme und liefert Kupfer als Cofaktor für antioxidative Enzyme.
Wie viel GHK-Cu pro Tag?
Eine abendliche Anwendung mit 2–3 Tropfen Serum genügt. Mehr Aufträge pro Tag bringen keinen belegten Zusatznutzen.
Wirkt topisches GHK-Cu überhaupt?
Die Wirkmechanismen sind in Zell- und Gewebemodellen belegt. Auf der Haut hängt das Ergebnis von Konzentration, Formulierung, pH und Anwendungsdauer ab — nicht vom Wirkstoffnamen allein.
Kann man GHK-Cu mit Vitamin C kombinieren?
Nicht im selben Schritt. Trenne die beiden zeitlich, zum Beispiel Vitamin C morgens und GHK-Cu abends.

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