Peptid-Glossar
Peptid
Ein Peptid ist eine kurze Kette aus 2 bis etwa 50 Aminosäuren. In der Hautpflege wirkt es als Signalmolekül: es sagt Hautzellen, was sie produzieren sollen — zum Beispiel Kollagen.
- Auch bekannt als
- Oligopeptid, Aminosäurekette

Peptid vs. Protein
Beides besteht aus Aminosäuren. Der Unterschied ist die Länge: Proteine wie Kollagen sind zu gross, um in die Haut einzudringen. Peptide sind klein genug, um die Hornschicht zu passieren und dort ein Signal auszulösen.
Die vier Peptid-Klassen in der Kosmetik
- Signalpeptide: regen Kollagen- und Elastinbildung an (z. B. GHK-Cu, Matrixyl)
- Neurotransmitter-hemmende Peptide: entspannen Mimikmuskulatur (z. B. Argireline, SNAP-8)
- Trägerpeptide: transportieren Spurenelemente wie Kupfer in die Haut
- Enzymhemmende Peptide: bremsen den Abbau von Kollagen
Woran du ein wirksames Peptid-Serum erkennst
Das Peptid steht in der INCI-Liste im oberen Drittel, die Formel hat einen passenden pH-Wert und ist lichtgeschützt verpackt. Peptide brauchen Kontinuität: 8 bis 12 Wochen tägliche Anwendung.
Alles in einer Formel
EDNF25070922 vereint GHK-Cu, Bio-Microneedling, den 5-fach Peptid-Komplex und 24K Gold in einem Serum.
Serum ansehenHäufige Fragen
- Was ist ein Peptid einfach erklärt?
- Ein Peptid ist eine kurze Kette aus Aminosäuren. Auf der Haut wirkt es wie eine Nachricht an die Zellen: baue mehr Kollagen, repariere Schäden, entspanne den Muskel.
- Sind Peptide besser als Retinol?
- Peptide sind deutlich verträglicher und ohne Lichtempfindlichkeit anwendbar, Retinol wirkt stärker exfolierend. Für empfindliche Haut sind Peptide die sicherere Wahl.
- Wie lange dauert es, bis Peptide wirken?
- Erste Veränderungen in Textur und Glow nach etwa 14 Tagen, messbarer Kollagenumbau ab Woche 8.